Mittwoch, 13. Juli 2011

Die Darmreinigung


Dies ist der Moment, wo Sie Ihren Darm reinigen sollten. Es gibt Dutzende von Mittelchen und Therapien, dies zu tun. Das Einfachste und Billigste ist das Bittersalz (Magnesiumsulfat) oder aber, etwas weniger aggressiv, das Glaubersalz (Natriumsulfat). Beides gibt es, wie übrigens auch das Basenmittel, in jeder Apotheke zu kaufen.

Die Rezeptur lautet wie folgt: Nehmen Sie 1 – 3 TL Magnesiumsulfat und lösen es in 200 – 250 ml warmem Wasser auf. (Ihre <persönliche> Dosis müssen Sie selbst herausfinden. Beim einen reicht 1 TL, bei der anderen reichen deren drei nur knapp.) Wie der Name schon sagt, ist das Zeug sehr bitter. Man kann diesen Geschmack etwas überdecken, wenn Sie einige Tropfen Zitronen- oder Orangensaft beifügen. Aber an sich sind ja diese 250 ml schnell getrunken. Sie sollen das auch schnell trinken und zwar auf nüchternen Magen, also morgens nach dem Aufstehen. Nachspülen mit normalem Wasser (dann merken Sie auch, warum man es Süßwasser nennt). Das Magnesiumsulfat verhindert, dass das Wasser durch den Darm aufgenommen wird. Dadurch wird der Darm durchgespült und kann sich auf diese Art der Altlasten entledigen.

Es ist sehr zu empfehlen, sich an diesem Tag nicht zu weit von der nächsten Toilette zu entfernen. Das Resultat dieser Kur ist nämlich Durchfall. Die ersten Auswirkungen bekommen Sie nach etwa 30 – 90 Minuten zu spüren. Das Wasser durchspült dann innerhalb von 6 bis 8 Stunden, können auch 12 sein, Ihre Gedärme und reinigt sie dabei.

An diesem Tag müssen Sie noch mehr trinken als sonst. Infolge des Durchfalls verlieren Sie zusätzlich Wasser und es besteht die Gefahr, dass Sie Kopfschmerzen bekommen. Wenn Sie ohnehin viel unter Kopfschmerzen leiden, oder Magen-Darm-Probleme haben, sollten Sie auf diese Radikalkur verzichten. Weichen Sie dann auf mildere Methoden aus. Eine davon ist das Zitronen-Wasser. In ein großes Glas lauwarmes Wasser (am Besten vorher 10 Minuten kochen) geben Sie den Saft einer halben Zitrone.

Achten Sie darauf: Auf gar keinen Fall dürfen Sie Bittersalz, oder auch Glaubersalz, zur ständigen Stuhlregulierung im Alltag gebrauchen! Dies führt zu großen gesundheitlichen Problemen, weil dadurch zu hohe Mengen von Magnesium-Ionen aufgenommen werden, die zu einer vermehrten Flüssigkeitseinlagerung im Körper und sogar zu Bluthochdruck führen können.  Eine ausführliche Behandlung dieses Themas finden Sie weiter hinten.


..... und weiter geht’s

Wenn Sie mögen, beginnen Sie am 11. Tag  von vorne. Wenn Sie noch Suppe eingefroren haben, essen Sie erst mal diese auf, sonst beginnen Sie beim 4. Tag,  eine weitere Woche lang. Dann darf man „normal“ weiteressen, aber natürlich nur innerhalb der Ernährungsrichtlinien für kohlenhydrat- und säurearme Ernährung (Seite 4). In diesen Tagen haben Sie sicherlich bemerkt, worauf es ankommt. Dass man sehr wohl auch ohne Teigwaren, Reis, Brot und Zucker satt werden kann. Ganz im Gegenteil, man ist zwar satt, aber man fühlt sich nicht aufgebläht. Bei einer proteinreichen Nahrung fühlen Sie sich viel schneller satt, als bei kohlenhydratreicher Kost. Während der ganzen Diät muss viel (mind. 1,5 - 2 Liter täglich) mineralarmes Wasser getrunken werden, um den Körper zu entschlacken und gelöste Säuren und Schlackenstoffe auszuschwemmen.

Wenn Sie Ihrem Körper zusätzlich etwas ganz speziell Gutes tun wollen, dann schalten Sie pro Woche einen so genannten „0-Tag“ ein. Das heißt, an diesem Tag essen Sie überhaupt gar nichts. Aber trinken müssen Sie umso mehr. Erstens, um die Abfallstoffe zu entsorgen und zweitens, um dem Magen „Inhalt“ zu suggerieren. An diesem Tag hat der Körper Zeit, alte Pendenzen aufzuarbeiten.


Und glauben Sie mir, alle Ihre Organe werden es Ihnen danken, endlich auch mal einen Urlaubs-Tag zu bekommen. Wenn Sie das tun (diesen 0-Tag einschalten), dann nehmen Sie sich das am Vortag schon vor. Damit ist Ihr Körper darauf vorbereitet und kommt nicht in die Stress-Situation: wo bleibt das Essen? Und noch etwas: Suchen Sie sich einen Tag aus, an dem Sie richtig viel zu tun haben. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie den ganzen Tag nur ans Essen denken. Wenn sich Ihr Organismus erst mal an diesen 0-Tag gewöhnt hat, ist das dann kein Problem mehr.


Wenn Sie sich entschließen, diesen Plan eine zweite Woche lang durchzuführen, dann machen Sie innerhalb dieser zweiten Phase nochmals das Darmreinigungs-Programm. Aber wie bereits erwähnt, nicht zur Gewohnheit werden lassen. Im Übrigen wird es kaum nötig sein. Wenn Sie sich nämlich richtig ernähren, werden Sie auch keine Verstopfung mehr kennen.



Hier noch ein Artikel aus der Zeitschrift  BILD der FRAU (10/2007  Seite 26), der genau zu diesem  Thema passt:


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»Damit Sie während der Diät nur Fett, aber keine Muskelmasse verlieren, sollten Sie auf eine reichliche Eiweißzufuhr (Proteine) achten. 40-50 g über wenige Tage sind das absolute Minimum.

Der Grund: Unser Organismus braucht laufend Proteine zum Aufbau und Erhalt sämtlicher Körperzellen, die sich ständig erneuern. Ist die Eiweißzufuhr zu gering, greift der Körper Muskeln und Gewebe an, um an das für die Stoffwechselvorgänge nötige Protein heranzukommen.

Die Folge: Je mehr Muskelmasse schmilzt, desto schwieriger wird das Abnehmen. Umgekehrt beschleunigt eine hohe Eiweißzufuhr das Abnehmen.

Die Gründe:
Nahrungseiweiß zu verdauen ist Schwerarbeit für unseren Körper. Von 100 Eiweiß-kcal bleiben dem Organismus nur noch 7o kcal.
Nahrungseiweiß kann nicht in Reservefett umgewandelt werden. Es hat einen ausgesprochen lang anhaltenden Sättigungseffekt. Wenn Sie proteinreich essen, haben Sie weniger Bedürfnis nach Fett und Heißhunger.

Eine hohe Proteinzufuhr sorgt gleichzeitig für viele Wachstumshormone im Blut, die eine ausgesprochen fettfressende Wirkung haben und vor allem Fettreserven an Bauch, Hüften und Oberschenkeln schmelzen lassen.

Eine reichliche Proteinversorgung ist Voraussetzung für den Aufbau und Erhalt elastischer Kollagenfasern und wichtig dafür, dass das Bindegewebe trotz Gewichtsverlust straff und elastisch bleibt.«

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Dienstag, 12. Juli 2011

Karottencrèmesuppe mit Lachs


Es ist sehr sinnvoll, wenn Sie zwischen den Tagen, an denen Sie „normal“ essen, wieder einmal einen oder zwei Suppen-Tage einschalten. Hier ein weiteres Rezepte dazu.

100 g      Kartoffelwürfel
100 g      Karotten       
100 g      Brokkoli       
3-4         zerstoßene Koriandersamen
250 g      Gemüsebouillon (oder je 125 g Fischfond und Gemüsebouillon)
100 g      Rauchlachs oder frischen Seelachs
½            Zitrone (Saft davon)
               etwas Dill und Rahm


Die Bouillon erhitzen und das zerkleinerte Gemüse beigeben. Nach dem Garen mit dem Mixer pürieren. Den Rauchlachs in Streifen schneiden und kurz mitgaren, evtl. den frischen Seelachs dazu geben. In diesem Falle etwas länger kochen, bis der Fisch gar ist. Mit Zitronensaft abschmecken. Mit Dill und etwas Rahm garniert servieren.

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Falls Ihnen, aus unerfindlichem Grund, plötzlich die Motivation fehlt, weiter zu machen, könnte es daran liegen, dass Sie einen Hormonmangel haben. Und zwar einen Serotonin-Mangel. Serotonin kann der Körper nicht selbst herstellen, er braucht als Rohstoff die Aminosäure L-Tryptophan. Menschen mit einem L-Tryptophan-Mangel sind in der Regel schlecht gelaunt und haben zu nichts Lust.

Wie können Sie nun diesen L-Tryptophan-Spiegel erhöhen? Ganz einfach, kaufen Sie sich Cashewnüsse im nächsten Laden. Durchschnittlich enthalten 100 g Nüsse etwa 500 mg L-Tryptophan. Wenn es noch schneller gehen soll, dann besorgen Sie sich ein L-Tryptophan-Produkt in der Apotheke. 


Man hat in einer Studie festgestellt, dass erfolgreiche Menschen einen hohen Eiweiß-Spiegel aufweisen. Nun, mit dieser eiweißreichen Ernährung dürfte das für Sie kein Problem mehr sein.  Sie gehören damit zur erfolgreichen Spezies der Gattung Homo Sapiens.



Weitere Vorschläge für den 10. bis 14. Tag (noch eine Einkaufsliste)

10. Tag
Di
Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Eine Frucht, eine Banane oder etwas Hartkäse mit Nüssen


Mittagessen:
200 g pochierter Fisch auf Gemüsebett, glasierte Karotten


Nachtessen:
100 g gekochter Schinken, Kartoffelsalat





vor dem Schlafen:
Fortsetzung 10. Tag
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)







11. Tag
Sa

Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Müesli nur aus Früchten und Joghurt


Mittagessen:
Gemüseteller mit kaltem Huhn (Reste vom 9. Tag)


Nachtessen:
Etwas Hartkäse (2-3 Stangen), 4 Mandeln


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung (Pulver oder Tablette)






12. Tag
So

Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Eine Frucht, eine Banane oder etwas Hartkäse mit Nüssen


Mittagessen:
Lammkotelett vom Grill mit ebenfalls gegrilltem Gemüse

Nachtessen:


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung (Pulver oder Tablette)







13. Tag
Mo


Frühstück:

Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Ein Apfel und 3 Baumnüsse


Mittagessen:
Machen Sie sich mal wieder einen leckeren, farbenprächtigen Früchteteller. Dazu essen Sie ein Joghurt, aber nur Bifidus oder Acidofilus, evtl. LC+1 !!


Nachtessen:
Gekochter Schinken mit gebratener Ananas (Rezept)


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung (Pulver oder Tablette)






14. Tag
Di

Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Einen Apfel, eine Birne oder eine Banane


Mittagessen:
Gemüseteller (5 Sorten) mit pochiertem Ei


Nachtessen:
Etwas Hartkäse mit Nüssen, vorzugsweise Mandeln


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung (Pulver oder Tablette)








Eine Scheibe einer frischen Ananas vor jeder Mahlzeit soll der Verdauung helfen und soll helfen, Körperfett zu verbrennen.

Und weil die Verdauung für den Körper Schwerarbeit ist und viel Wasser benötigt, um die Nährstoffe aus dem Nahrungsbrei heraus zu lösen,  trinken Sie etwa eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten ein großes Glas Wasser. Ohne Kohlensäure, versteht sich!

Sie müssen nicht alles essen, was oben aufgeführt ist. Essen Sie nicht, wenn Sie nicht mögen, warten Sie aber auch nicht, bis Sie richtig hungrig sind. Die Gefahr, dass Sie zuviel essen, ist dann am größten. Zwischen Mittag- und Abendessen sollten Sie Ihren Verdauungsorganen eine Pause gönnen.

 Es ist sehr sinnvoll, wenn Sie zwischen den Tagen, an denen Sie „normal“ essen, wieder einmal einen oder zwei Suppen-Tage einschalten. Hier ein paar Rezepte dazu.
 
Kohlsuppe mit Rauchschinken

150 g            Kohlblätter in Streifen geschnitten
150 g            Karotten in mundgerechte Stangen geschnitten
100 g            Rauchschinken (Kasseler)
400 ml          Gemüsebouillon
½ TL            Kümmelsamen (gut für die Verdauung)
½ TL            Kräutermischung (am liebsten frisch)
1 TL             bestes Olivenöl

Kohl und Karotten im Olivenöl andünsten. Kümmel, Koriandersamen und Kräuter dazugeben. Mit der Bouillon auffüllen. Etwa 5 Minuten garen, dann den in Streifen geschnittenen Schinken beifügen und noch kurz erwärmen lassen. Wenn nötig mit Pfeffer abschmecken.


Karottencrèmesuppe mit Lachs

100 g            Kartoffelwürfel
100 g            Karotten       
100 g            Brokkoli       
3-4               zerstoßene Koriandersamen
250 g            Gemüsebouillon (oder je 125 g Fischfond und Gemüsebouillon)
100 g            Rauchlachs oder frischen Seelachs
½                  Zitrone (Saft davon)
                     etwas Dill und Rahm

Die Bouillon erhitzen und das zerkleinerte Gemüse beigeben. Nach dem Garen mit dem Mixer pürieren. Den Rauchlachs in Streifen schneiden und kurz mitgaren, evtl. den frischen Seelachs dazu geben. In diesem Falle etwas länger kochen, bis der Fisch gar ist. Mit Zitronensaft abschmecken. Mit Dill und etwas Rahm garniert servieren.


Falls Ihnen, aus unerfindlichem Grund, plötzlich die Motivation fehlt, weiter zu machen, könnte es daran liegen, dass Sie einen Hormonmangel haben. Und zwar einen Serotonin-Mangel. Serotonin kann der Körper nicht selbst herstellen, er braucht als Rohstoff die Aminosäure L-Tryptophan. Menschen mit einem L-Tryptophan-Mangel sind in der Regel schlecht gelaunt und haben zu nichts Lust.


Wie können Sie nun diesen L-Tryptophan-Spiegel erhöhen? Ganz einfach, kaufen Sie sich Cashewnüsse im nächsten Laden. Durchschnittlich enthalten 100 g Nüsse etwa 500 mg L-Tryptophan. Wenn es noch schneller gehen soll, dann besorgen Sie sich ein L-Tryptophan-Produkt in der Apotheke.

Man hat in einer Studie festgestellt, dass erfolgreiche Menschen einen hohen Eiweiß-Spiegel aufweisen. Nun, mit dieser eiweißreichen Ernährung dürfte das für Sie kein Problem mehr sein.  Sie gehören damit zur erfolgreichen Spezies der Gattung Homo Sapiens.

Montag, 11. Juli 2011

Ab dem vierten Tag wird es abwechslungsreicher


Hier ein paar Vorschläge für den 4. bis 9. Tag (wegen der Einkaufsliste)

4. Tag
Mi
Frühstück:
Tee, soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker. Lapacho-Tee eignet sich hier vorzüglich, weil er gleichzeitig entschlackt.


vormittags:
Ein Apfel oder eine Banane


Mittagessen:
Grüner oder gemischter Salat,  1 großes Rinder-Steak
(ca. 200 g)


Nachtessen:
2 gekochte Eier, etwas Hartkäse


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)






5. Tag
Do
Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Eine Birne, eine Banane oder etwas Hartkäse


Mittagessen:
Machen Sie sich einen leckeren, farbenprächtigen Früchteteller. Dazu essen Sie ein Joghurt, aber nur Bifidus oder Acidofilus, evtl. LC+1 !!


Nachtessen:
150 g Hühnerbrust und gedämpftes Gemüse


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)






6. Tag
Fr
Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker. (Wenn’s denn sein muss: Müesli mit Haferflocken, Früchten und Vollrahm)


vormittags:
Eine Grapefruit oder eine andere Frucht


Mittagessen:
200 g Rauchlachs oder 1 kleine Dose Thunfischsalat, 1 Tomate


Nachtessen:
Ein gekochtes Ei, Schweizer Käse (Emmentaler, Gruyère)
oder sonstigen Hartkäse


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)



 

 
7. Tag
Sa
 
Frühstück:

 Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
1 Scheibe Vollkornbrot mit Butter und 4 Baumnüsse
oder Mandeln


Mittagessen:
Grüner oder gemischter Salat, 2 gekochte Eier, 1 Tomate


Nachtessen:
100 g gekochter Beinschinken, gedämpftes Gemüse


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)






8. Tag
So
Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker.


vormittags:
Ein Apfel, eine Banane oder etwas Hartkäse


Mittagessen:
150 g Schweinefilet, gebratenes Gemüse (grüne und rote Peperoni, Frühlingszwiebeln, frische Pilze).


Nachtessen:
Pellkartoffeln mit Butter und Hartkäse


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)







9. Tag
Mo
Frühstück:
Tee (Lapacho), soviel Sie mögen. (Und wenn’s denn sein muss:  ein Vollkorn-Brötchen)


vormittags:
Ein Apfel, eine Banane oder sonstige Früchte


Mittagessen:
Gegrilltes Huhn, Gurken-Salat


Nachtessen:
2 gekochte Eier und glasierte Karotten


vor dem Schlafen:
300 ml Wasser mit einer Basenmischung
(Pulver oder Tablette)








Sonntag, 10. Juli 2011

Die ersten drei Tage


Heute ist Ihr großer Tag. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Entschluss, die Sache nun endlich an die Hand zu nehmen. Glauben Sie mir, es nicht so schwierig, wie es sich liest. Die ersten drei Tage dienen dazu, den Körper zu entschlacken, ohne ihn hungern zu lassen. Sie werden in dieser Zeit vielleicht zwei, eventuell sogar drei Kilogramm verlieren. Allerdings noch kein Fett, sondern lediglich Schlacke und Wasser.


Hühner-Suppe für Mittag- und Abendessen:

Gemüse-Hühnersuppe   (Rezept für 3 Tage à 2 Mahlzeiten)

Zerschneiden Sie ein Huhn in 6 – 8 Teile. Enthäuten Sie es so gut es geht. Dann setzen Sie das Huhn mit etwa 3 Liter kaltem Wasser auf. Wenn das Wasser siedet, nehmen Sie die Hitze auf ein Minimum zurück, so dass es nur noch leicht simmert. Genau so lassen Sie es für die nächsten 10 Stunden simmern. Ab und zu mal bewegen, damit nichts am Boden festsitzt.

Nach diesen 10 Stunden werden Sie vom Huhn nicht mehr viel erkennen. Schütten Sie die Suppe nun durch ein Sieb und lassen Sie sie abkühlen. Wenn sie kalt ist, stellen Sie sie in den Kühlschrank. Danach lässt sich die Fettschicht sehr gut entfernen. Sie brauchen das Fett aber nicht, wie sonst überall empfohlen, restlos zu entfernen, nur das Gröbste. Fett ist ein sehr guter Energielieferant, den Sie brauchen, weil Sie ja keine Kohlenhydrate essen. Das zurück gebliebene Fleisch können Sie wegschmeißen, den Hunden oder den Katzen geben. Sie können es aber auch klein schneiden und wieder zur Suppe geben. Nährwert hat es allerdings keinen mehr. Die ganze Essenz und die ganze Energie ist jetzt in der Suppe.

Die Hühnersuppe, wie sie jetzt vor Ihnen steht (ohne das Fleisch), ist übrigens ein sehr gutes, chinesisches Heilmittel. Die kochen die Suppe allerdings 24 Stunden lang aus. Wenn Sie nichts ertragen, nichts behalten können, ein paar Löffel Hühnersuppe helfen den Rekonvaleszenten wieder auf die Beine.

Nun aber zurück zu unserer Suppe. Wärmen Sie die entfettete Suppe, die nun gelartig ist, wieder auf. Auf drei Liter Wasser auffüllen und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun kommt das Gemüse hinzu.

Zwei mittelgroße, grob gehackte Zwiebeln. Je nach Geschmack dürfen auch 1-2 Knoblauchzehen dabei sein.  Ein Kilogramm klein geschnittenes Gemüse (Sellerie, Lauch, Karotten, Kohl, Paprika, Zucchini, Mangold) zufügen. Zugedeckt gut 20 Minuten garen. Mit Kräutern würzen und abschmecken. Die Suppe soll schmecken. Eine langweilige, fade Suppe werden Sie nicht drei Tage lang essen.

PS: Mangold finde ich sehr wichtig, weil Mangold entschlackt und entwässert. Heben Sie sich die grünen Blätter auf und trocknen Sie. Mangold-Tee wirkt Wunder!

Wenn Ihnen das eben beschriebene Rezept zuviel des Guten ist, hier habe ich eine einfacher Variante.

300 g Hühnerbrust (in Streifen geschnitten) in 3 EL Olivenöl anbraten. Zwei mittelgroße, grob gehackte Zwiebeln mitdünsten. Je nach Geschmack dürfen auch 1-2 Knoblauchzehen dabei sein.  Ein Kilogramm klein geschnittenes Gemüse (Sellerie, Lauch, Karotten, Kohl, Paprika, Zucchini, Mangold) zufügen. Mit drei Liter Gemüse-Bouillon auffüllen und gute 20 Minuten köcheln lassen. Würzen und abschmecken wie oben beschrieben.


Variante: Einen Teil der Suppe ohne das Fleisch mit den Mixer pürieren und mit Curry-Pulver abschmecken. Danach die Fleischstreifen wieder zugeben.


1. – 3. Tag
So - Di
Frühstück:
Tee, soviel Sie mögen oder maximal einen Kaffee ohne Milch und Zucker. Lapacho-Tee eignet sich hier vorzüglich, weil er gleichzeitig entschlackt.


vormittags:
Ein Apfel oder eine Banane


Mittagessen:
Suppe, wie oben beschrieben


Nachmittags
1 Birne


Nachtessen:
Suppe, wie oben beschrieben


v.d. Schlafen
300 ml Wasser mit einer Basenmischung



Wenn Sie diese Suppe schmackhaft zubereiten, wird es Ihnen keine Mühe machen, drei Tage lang davon zu essen. Verzichten Sie aber in jedem Fall auf die Unsitte, unbedingt zur Suppe eine Scheibe Brot essen zu wollen.

Freitag, 8. Juli 2011

Der Phoenix - Ernährungsplan


Sechs Kilogramm in 17 Tagen, ohne Frust und ohne Hunger.
Vom Autor selbst zusammengestellt und erprobt.


Im vorherigen Abschnitt habe ich über die Grundsätze einer kohlenhydrat- und säurearmen Ernährung geschrieben. Obwohl wir diese „Schaub-Kost“ seit Jahren durchführen, ist es trotzdem passiert, dass ich etwas Übergewicht angesetzt habe. Ich schreibe das vor allem dem erhöhten Bierkonsum zu. Bei uns in Spanien ist es selbst im Winter heiss, wenn man im Garten arbeiten muss. Und vielleicht ein Gläschen Rotwein zuviel zum Essen. So schnell kann es passieren.

Also kam eines Tages die Entscheidung: „Jetzt ist genug, ich muss runter mit meinem Gewicht“. Mit meinen 172 cm Grösse waren es mittlerweile über 80 kg geworden. Also habe ich mir aus verschiedenen Quellen einen Plan zusammen gestellt, damit das möglichst schmerzlos zu bewerkstelligen sei. Ich muss dazu sagen, dass ich erstens sehr gerne koche und zweitens ebenso gerne esse. Es soll also keine langweilige, fade Diät werden. Und auch nicht zu rigoros, damit ich mich nicht allzu arg quälen muss. Es war mir aber klar, dass es ohne Verzicht auch nicht gehen würde.

Es macht wenig Sinn, jemandem, der gewohnt ist einen Kaffe zum Frühstück zu trinken, diesen zu verbieten. Ebenso hat es keinen Sinn, jemandem, der gewohnt ist, zum Essen ein Glas Bier oder Wein zu trinken, ebendieses zu untersagen. Außer einem schlechten Gewissen erreicht man damit nur, dass das Programm gar nicht erst angefangen, oder aber bald wieder abgebrochen wird. Also, wenn’s denn sein muss, trinken Sie Ihren Kaffee, Ihr Glas Wein oder Bier. Aber eines müssen Sie wissen, es wird umso länger dauern, bis Sie Ihr Übergewicht abgebaut haben. Und noch etwas muss gesagt sein: zwischen den Mahlzeiten gibt es absolut keinen Alkohol, weil das nämlich auch „Essen“ ist.

Wenn Sie Alkohol zum Essen trinken, ist die Leber bald einmal überfordert. Sie muss nämlich den Alkohol, das Fett und die enthaltenen Kohlenhydrate abbauen. Kann sie aber nicht, weil der Alkohol die Kapazität der Leber bereits ausnutzt. Also: vorsichtig damit umgehen!

Ich mag diesen Plan keine Diät nennen, er soll viel mehr eine Kost-Umstellung bewirken, ein Verlassen von eingefahrenen Geleisen. Er soll hinführen zu bewusstem Essen.

Es gibt die alte Weisheit: »Was der Schmied braucht, bringt den Schneider um«. Wer sehr viel arbeitet, braucht auch mehr Energie. Wer mehr sitzt, wie der Schneider, braucht erheblich weniger davon. Die Schwierigkeit ist lediglich festzustellen, wer ist Schmied und wer ist Schneider. In dieser Hinsicht neigen wir jedoch zur Selbstüberschätzung, wir sind fast alle Schneider.

Und nun zum Ernährungsplan, bei dem ich innerhalb von 17 Tagen 6 kg abgenommen habe. Weil ich auf kein Gemüse, kein Obst, keinen Salat und keine Proteine (Fisch, Fleisch und Eier) verzichtet habe, habe ich mir auch keinerlei Mangelerscheinungen eingehandelt. Worauf ich verzichtet habe, sind raffinierte (leere) Kohlenhydrate, die den Stoffwechsel und das Säure-Basen-Gleichgewicht belasten und nichts zu meiner Gesundheit beitragen.

Drei Tage Schmalhans, am 4. Tage aber sollst Du essen!

Wissenschaftler haben offenbar festgestellt, dass der Körper alle vier Tage den Energiehaushalt überprüft. Ist zu wenig Energie (Kalorien) vorhanden, d.h. frei verfügbar, wird der Stoffwechsel gedrosselt, weil der Körper ja nicht wissen kann, wie lange diese Phase noch dauern soll oder muss. Als Folge davon nimmt man nicht mehr ab, weil der Organismus Energie sparen will. Deshalb dieser 4. Tag, der Schlemmertag. Er hält den Stoffwechsel aktiv. Alle, die schon einmal eine Abnehm-Kur gemacht haben, kennen dieses Symptom:

Plötzlich ist Schluss mit Gewichtsverlust und der Frust beginnt.

Es ist demnach sinnvoll, am 4. Tage eine richtig schöne Malzeit zu genießen. Natürlich auch hier nicht übertreiben.

Abnehmen, ohne Frust und ohne Hunger

Wie es sich nun herausgestellt hat, gibt es auf diesem Blog einige Leser, die nicht an facebook teilnehmen. Für alle diese Leser poste ich dieses Kapitel. Für all jene Leser, die diesen Teil auf facebook (http://www.facebook.com/pages/Abnehmen-ohne-Frust-und-ohne-Hunger/144736345583810) verfolgt haben,  ist es vielleicht eine Auffrischung und neue Motivation.

Also, im nächsten Abschnitt geht's los!!