Freitag, 15. April 2011

4. Schulmedizin und Naturheilkunde

Jahrzehnte lang hatte man geglaubt, Gesundheit sei wie eine Ware zu kaufen. Langsam merken wir jedoch, dass dies nicht möglich ist. Trotz schier unglaublicher High-Tech-Medizin, allgegenwärtiger Chemie und einem der dichtesten Gesundheitsnetze werden wir kranker und kranker.  Irgendwo auf diesem Weg ist etwas verloren gegangen, die Erkenntnis nämlich, dass der Mensch nicht nur aus Materie besteht, sondern eine Einheit von Körper, Geist und Seele ist. Viele sehnen sich deshalb nach einem persönlicheren, menschlicheren Weg zur Gesundheit.  Wenn Schulmedizin und natürliche Heilverfahren Hand in Hand arbeiten würden, das wäre für mich der ideale Weg.

Ab und zu ist ein Arztbesuch zur Abklärung eines Problems unvermeidbar und auch empfehlenswert. Das will aber nicht heißen, dass Sie auch alles schlucken müssen, was er Ihnen verschreibt oder alles über sich ergehen lassen müssen, was er anordnet. Sie alleine tragen die Verantwortung für sich und entscheiden schlussendlich, was Sie tun. Niemand, auch nicht der Herr Doktor oder gar der Herr Professor Doktor kann Ihnen diese Entscheidung abnehmen. Selbstverantwortung ist das Thema, worum es in diesem Buch geht. Allerdings, und das muss auch gesagt sein, ist nicht alles schlecht, was aus der Küche der «Schulmedizin» stammt, gerade in der Unfallchirurgie oder Notfallmedizin gibt es keine Alternative. Mit Bachblüten ist kein Beinbruch zu heilen und mit Tee ist kein Darmverschluss zu kurieren. Was ich anprangere ist die gedankenlose Konsumation von Chemie und Hightech-Medizin. Es ist aber auch nicht alles gut, was aus der Küche der  «Naturheiler» stammt. Auch dafür gäbe es jene Beispiele aufzuzählen. Eben, Selbstverantwortung ist es, worum es hier geht.

Nebst den täglichen Berichten in den Medien über Skandale in der Gesundheits-Industrie betreffend Betrügereien mit den Krankenkassen und vertuschten Kunstfehlern, habe ich hier noch einiges zum Überdenken. Zuerst ein Ausschnitt aus einer Broschüre vom Schweizerischen Verband für natürliches Heilen SVNH:


Wir dürfen auf jede erdenkliche Art krank werden –
aber wir dürfen nicht auf jede erdenkliche Art wieder gesund werden!


Sind wir uns dieser Tatsache bewusst? Kein Gesetz bedroht uns, wenn wir Missbrauch treiben mit Alkohol, Nikotin, Medikamenten, wenn wir unsere Gesundheit schädigen durch falsches Denken und Handeln, wenn wir nicht bereit sind, Verantwortung für unseren Körper zu übernehmen. Wir dürfen, wie eingangs erwähnt, legal auf jede erdenkliche Art krank werden.

Wieder gesund werden dürfen wir aber laut den meisten Gesundheitsgesetzen, sofern sie eng interpretiert werden, nur auf einem behördlich vorgeschriebenen Weg. Da nur Methoden der Schulmedizin anerkannt werden, bedeutet dies, dass wir gemäss Gesetz kein Recht auf freie Wahl der Heilmethode haben. Was glauben Sie, auf wessen Druck solche Gesetze erlassen werden? Drei Gruppen werden von dieser Missachtung der persönlichen Freiheit besonders hart getroffen:

  Das Heer der Patienten, denen die Schulmedizin nicht oder nur ungenügend helfen     kann. Oftmals handelt es sich darum, dass die tieferen Ursachen von Gesundheitsproblemen trotz aufwändigen, teuren Untersuchungen nicht erkannt werden, weil sie im geistig-seelischen Bereich liegen.

  Die als „Chronischkranke“ bezeichneten, welche unter den Nebenwirkungen von jahrelangen Therapien leiden und nun einen anderen Weg suchen.

  Die wachsende Gruppe von Personen, welche die Verantwortung für ihre Gesundheit selber wahrnehmen möchten und einen menschlicheren, natürlicheren Weg zur Gesundheit vorziehen.

Uns allen ist bekannt, dass neben dem behördlich verordneten Weg Alternativen bestehen. Zu allen Zeiten gab es Menschen, die das Wissen über die Kräfte der Natur anwandten, Menschen, welche ihre eigenen Lebenserfahrungen weitergaben, Menschen, denen man heilende Kräfte nachsagte. Während sie im Mittelalter vor allem von der christlichen Kirche, aber auch vom Staat verfolgt und verbrannt wurden, werden sie auch heute noch oftmals als Kurpfuscher oder Scharlatane bezeichnet, weil sie mit Methoden und Mitteln arbeiten, die dem naturwissenschaftlichen Verständnis unbegreiflich sind.

Um mitzuhelfen, diesen unwürdigen Zustand zu ändern, wurde vor einigen Jahren der Schweizerische Verband für Natürliches Heilen (SVNH) gegründet, der bis heute im Stillen arbeitet. Erstmals haben sich im SVNH Naturheiler, Patienten und Interessierte zusammengeschlossen: Eine Vereinigung, in der Hilfesuchende und Hilfevermittelnde gemeinsam den Weg zur Gesundheit gehen, in der Erkenntnis, dass wir alle einmal Therapeut und einmal Patient sind. Ein Verband, der allen offen steht, die das Natürliche Heilen zum Wohle des Menschen fördern möchten und der sich besonders für die freie Wahl der Heilmethode einsetzt. Denn noch immer werden in den meisten Kantonen (Staaten) Naturheiler mit Strafe bedroht oder sogar verurteilt. Nicht wegen falscher Behandlung oder Misserfolg, sondern wegen „Behandlung von medizinisch einwandfrei Kranken“, selbst wenn diesen Kranken von der Schulmedizin nicht oder nur unzulänglich geholfen werden kann. Nach einem Gerichtsurteil soll es sogar möglich sein, das Handauflegen zu verbieten – ein Zustand, für den das Wort „Skandal“ zu milde ist. Dadurch würde sich jede Mutter, die ihr gestürztes Kind tröstet, strafbar machen.

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Mündigen Patienten werden Therapien vorenthalten, nur weil sie aus „wissenschaftlicher“ Sicht nicht erklärbar sind oder nicht in das Konzept der Lehrmeinung passen. Es ist einfach unakzeptabel, wenn Schulmediziner sagen:

„Hier ist leider nichts mehr zu machen, damit müssen Sie leben.“

Das heißt in anderen Worten: „Wenn wir nicht weiter wissen, dann weiß niemand mehr weiter“. Ein Arzt, der das vor bloß 50 Jahren gesagt hätte, würde heute ausgelacht. Zur Zeit ist es so, dass alle 5 bis 10 Jahre die Erkenntnisse der Schulmedizin umgekrempelt werden müssen. Was denken Sie, wird in weiteren 50 Jahren passieren? Die Schulmedizin ist gerade mal 200 Jahre alt (damals, als Mr. Rockefeller der Bevölkerung Erdöl als Medizin verkauft hat und René Descartes die Theorie vom Menschen als Maschine verbreitet hat) und nimmt für sich in Anspruch zu wissen, was heilt und was nicht. Dabei ist ganz klar, was nicht heilt: die Chemie, der Medizin liebstes Kind.

Kein Medikament hat "Nebenwirkungen", es hat nur Wirkungen und zufällig ist eine dabei, die erwünscht ist! Aber zu welchem Preis? Ich hatte Patienten, die 8 und mehr Pillen im Tag schluckten. Logisch, jede Nebenwirkung will auch wieder behandelt sein. Nur so fließt das Geld in genügender Menge.

Eine Studie der Universitätsklinik Zürich zeigt, dass eben diese "Neben"-Wirkungen von Rheumamitteln das Gesundheitswesen in der Schweiz mit 345 Mio. Schweizer Franken belasten (das war vor 10 Jahren!). Gemäss dieser Studie leidet ein Fünftel der Bevölkerung an chronischen Schmerzen. Rund die Hälfte nimmt gedankenlos herkömmliche Anti-Rheumatika ein.    (Quelle: ZürichExpress 5/2001)

Gemäss einer von den Basler Chemiefirmen durchgeführten Studie (Bein et al, 1970) erwiesen sich von 113 im Tierversuch erfolgreich getesteten Medikamenten deren 101 als beim Menschen unbrauchbar. (!)   (Quelle: Natürlich Nr. 5/2001)

Gentech-Raps hat sich in Kanada zu einem der schlimmsten Unkräuter entwickelt. Der verwilderte, herbizidresistente Raps wächst inzwischen in Mais- und Weizenfeldern. Bauern können ihn kaum ausrotten, da der Raps gegen Herbizide resistent ist. Inzwischen gibt es einen verwilderten Raps, der gegen 3 Herbizide resistent ist.
(Quelle: Ottawa Citizen, Canada 6.2.01; Western Producer, Canada 10.1.01)

Zu wissen, dass Organe nicht von Toten, sondern von Sterbenden, also noch lebenden Menschen "geerntet" werden, dämpft die Euphorie über die Transplantations-Medizin gewaltig. Und bedenken Sie, mit dem Organ kommt auch ein Teil der Spenderseele zu Ihnen. Sie sind also forthin nicht mehr alleine im Körper. Und auch der nun endlich Verstorbene ist nicht wirklich frei, solange ein Teil seines Körpers fortlebt.

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Dieses Buch wird Ihr Leben verändern. Nach geltendem Recht müsste ich eigentlich sagen kann Ihr Leben verändern. Aber glauben Sie mir, es wird. Ich werde Ihnen aufzeichnen, wie Sie es verhindern, an Krebs oder anderen Krankheiten zu erkranken. Und wenn Sie bereits darunter leiden, kann ich Ihnen zeigen, was Sie selbst tun können, um sich selbst zu heilen.

Ihr größtes Problem wird sein, dass Sie einiges in Ihrem Leben ändern müssen. Nichts geschieht einfach nur so, alles hat eine Ursache. Wenn Sie die Ursache finden und ändern, werden Sie dieses Problem meistern. Eines muss Ihnen jedoch ganz klar sein: 

Ändern Sie nichts .....
.... ändert sich nichts!


Ich bin mittlerweile 67 Jahre alt, habe keine einzige Operationsnarbe, keine Pickel, keine Warzen, keine sonstigen Hautunreinheiten und nur ganz, ganz wenig Übergewicht. Außer einer Brücke infolge eines ausgebissenen Zahns habe ich noch alle meine eigenen Zähne, ebenso wie alle meine Haare. Jede Nacht schlafe ich sieben bis acht Stunden, erwache ohne Wecker und stehe schmerzlos auf. Sie kennen sicher den Spruch: „Wenn Du über 40 bist und morgens schmerzlos aufstehst, dann bist Du tot“. Nach wie vor gehe ich mit flacher Fußsohle in die Hocke. Und zwar locker zehn mal. Ich kenne eine ganze Reihe junger Leute, die das nicht können.

Mein letzter Arztbesuch liegt schon 18 Jahre zurück und das wegen einer Diagnose. Die Heilung habe ich dann selbst in die Hand genommen. In der Schweiz habe ich als medizinischer Masseur und Naturarzt (vergleichbar mit dem deutschen Heilpraktiker) eine eigene Praxis geführt. Also war es für mich ganz selbstverständlich, gesundheitliche Probleme auf natürliche Art und Weise zu beheben.

Es ist nicht meine Absicht, mit diesen Leistungen zu prahlen, ich will damit nur zeigen, dass ich offenbar irgend etwas richtig gemacht habe. Und daran will ich Sie teilhaben lassen. Darum nehme ich mir das Recht heraus, Ihnen Ratschläge erteilen zu wollen. Im Gegensatz zu den Doktoren hatte ich nie die Macht, und auch nicht die Absicht, meine Patienten so massiv unter Druck zu setzen, wie es in der ärztlichen Praxis üblich ist. Ich habe immer nur gesagt, was ich tun würde, wenn ich ihr Problem hätte. Und so soll es auch hier sein.

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